Travel diary

19. December Heute wurde ich gegen 12h im Hotel abgeholt und zum Flughafen gefrachtet. Ich liess mir im Flieger noch eine Tablette gegen motionsickness geben und los gings. Neben mir im Flieger sass ein Typ aus Vietnam, der einen Koffer voller Teppichmusterstueck dabei hatte und diese genau untersuchte... worauf auch immer. Er war aber sehr freundlich und half mir noch beim Ausfuellen der ca. 100 Einreiseformulare. Er beruhigte mich noch etwas in dem er mir erzaehlte, das Saigon heutzutage sehr sicher waere... man sollte nur nie nachts auf unbeleuchteten Strassen laufen, was wir sowieso nicht vor hatten. Nach der Landung stand die erste Huerde vor mir: Immigration. Ich hatte schon viel schlimmes darueber gehoert und war darauf vorbeitet die netten Beamten, mir ihren viel zu grossen Kappen, mit 50 US Dollar zu bestechen. Leider geschah ueberhaubt nichts. Die Jungs sahen zwar nicht sehr freundlich aus, aber sie hatten ueberhaupt nicht zu beanstanden und ich konnte meine Dollar bei mir behalten.

Ich lief durch den Zoll und stand direkt drausen vor dem Flughafen wo schon 20-30 Taxifahrer auf mich warteten und mich alle in die city fahren wollten, und jedem musste ich erklaeren, das ich noch auf einen Freund warteten muss. Nach dem ich die ersten 15 Taxifahrer abgeschuettelt hatte stand ein naechstel Problem vor mir... ich musste und wollte Geld wechseln. Leider war der Wechselschalter genau da, wo sich alle Taxifahrer aufhielten und ich wollte nicht meinen Moneybelt dort oeffnen, wo mir alle zusehen koenne wie ich gerade 100 US dollar, was etwa einem Monatsgehalt eines Taxifahrer macht, in Dong wechsel. Also ging ich samt meinem riesigem Rucksag auf die Toilette und nahm das geld aus dem Moneybelt, wechselte es, ging auf die Toilett zurueck und steckte die 140,000 Dong wieder zurueck in den Moneybelt.

Nach wartete noch eine Stunde auf Gernot und als er schliesslich auch unbeschadet doch die Immigration kam konnte es endlich mit dem Abenteuer Vietnam los gehn. Es stelte sich schliesslich heraus, dass Gernot eines der besten und neusten Hotels in Ho Chi Ming City gebucht hat. Beste Lage am Saigonriver mit Pool auf dem Dach und einer Sauna. Wir hatten Glueck, das Hotel hatte erst vor einpaar Wochen geoeffnet und wir mussten als Opening Offer nur den halben Preis bezahlen. Wir genossen die Aussicht vom Pool (24. Stock) und entspannten uns am Pool in den weichen Hotelbademaelteln und liesen die Sonne untergehn.

Nach dem wir uns genuegend entspannt hatten unternahmen wir die erste Erkundungstour doch Saigon. Als erstes stellen wir fest, das es hier genauso viele Mopeds wir Einwohner gab. Spaeter fanden wir heraus, dass das Mopetfahren in Saigon ein Statussymbol darstellt. Alle ziehen ihre neusten kopierten CK Jeans an (oft noch mit Preisschild versehen), schnappen ihre Familie (Mann, Frau und zwei Kinder), schwingen sich alle samt auf ein Mopel und duessen den ganzem Abend durch die Innenstadt. Sehen und gesehen werden... mit Moped und Familie. Es hatte wirklich seinen Reiz, dem ganzen Treiben einfach nur zuzusehen. Das Problem war nur, das ueberqueren das Strasse ist so gut wie unmoeglich. Doch wir fanden einen Trick, der darin bestand, einfach ganz, ganz langsam, im Sneckentemp die Strasse zu ueberqueren und somit den Mopeds die Moeglichkeit geben um uns herum zu fahren. Ein wirklich unglaubliches Erlebniss.. aber man genoehnt sich schnell daran. Wir assen nach unserem ersten Saigon Erlebniss noch eine vietnamesische Nudelsuppe, wie ich sie schon oft in Sydney hatte. Typisch fuer Saigon sind die Cyclo Fahrer. Dieses Gefaehrt funktioniert wie ein Fahrad bei dem der Fahrgast vor dem Fahrer in einem Sitz platz nehmen kann. Diese Cyclo Fahrer wurden waehrend unsere Zeit in Saigon zu unseren Freunden, da ich nie mit ihnen fahren wollten und sie uns deshalb immer einen Kilometer gefolgt sind und uns mit Fragen wie: Where you go, Where you from, I saw you yesterday, I saw you pinnable, I saw you jung girl, bombadiert hatten. Mein Reisefuehrer warte davor ein Cylo bei Nacht zu nehmen, da der Fahrgast oft ausgeraubt wird und so war ich Anfangs sehr skeptisch diesen Jungs gegenueber.

19. December
19. December
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